Nach einem Jahr der schöpferischen Pause, starteten wir bereits Ende Oktober in die Spielzeit 2012. Wir werden unsere neueste Produktion dreimal zur Aufführung bringen. Dabei sind wir sehr zuversichtlich, Ihnen ein äußerst unterhaltsames Stück präsentieren zu können.
Zum Stück "Boeing-Boeing" - einer Farce in drei Akten:
Der Innenarchitekt, Bernard, charmant, Junggeselle und in Paris lebend, hat ein Arrangement getroffen, das sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein "Perpetuum mobile der Liebe" nennt. Bernard ist mit drei Damen gleichzeitig "verlobt", von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei "Bräute" sind Stewardessen: Wenn Judith, die Schweizerin, abends aus Stockholm kommend landet, ist Jaqueline, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Janet, die Amerikanerin, nicht vor mittag aus New York eintreffen wird. So weit so gut. Eines Tages jedoch stellen die Fluggesellschaften um, auf die viel schnellere Boeing. Ist moderne Technik nun Fluch oder Segen? Aber sehen Sie doch selbst...
Zum Autor:
Marc Camoletti (* 16. November 1923 in Genf; † 18. Juli 2003 in Deauville) war ein französischer Bühnenautor für das Boulevardtheater. Sein bekanntestes Werk ist Boeing-Boeing. Marc Camoletti, Spross einer Schweizer Architektenfamilie mit italienischen Wurzeln, wuchs in Paris auf. Er begann mit der Malerei, die er für das Schreiben aufgab. Dies wurde erleichtert, weil gleich sein erstes Stück, "Die Perle Anna" (La bonne Anna), 1958 vom damaligen Théatre des Capucines angenommen wurde. Mit "Boeing-Boeing" wurde er 1960 weltberühmt, nicht zuletzt durch die gleichnamige Verfilmung. Er inszenierte seine Stücke gern selbst, von den zahlreichen Verfilmungen seiner Arbeiten wurde lediglich Duos sur canapé von ihm besorgt (geschrieben 1972, verfilmt 1979). Quelle: Wikipedia
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